Making Culture

Unter dem Titel „Making Culture“ hatten Designstudenten des 6. Semesters den Freiraum eigene Produktideen auszuprobieren. Dabei sollten sie sich über experimentelle Materialerfahrungen mit den Möglichkeiten des oberfränkischen Handwerks (Furnier- Porzellan-, Holz-, Polster-, Flechtindustrie etc.) auseinander setzen.
Ziel des Projektes war die Gestaltung von seriellen, regionalen und limitierten Produkten, die die kulturellen Traditionen in einer modernen Interpretation widerspiegeln. Hierzu gehörte auch der partielle Einsatz von neuen technischen Möglichkeiten, z.B. dem 3-D Druck als wirtschaftliche Erweiterung der seriellen Fertigung von Produkten.
Dabei sind nicht nur einzigartige Produkte aus Holzfurnier, Glas und Porzellan entstanden, sondern auch neue Verarbeitungsverfahren und ein ungewöhnlicher Materialmix.

Dies ist ein beispielhaftes Projekt für eine neue Experimentierkultur in der Kreativwirtschaft, indem Offenheit und Vertrauen seitens der regionalen Partner eine herausragende Rolle spielen, um effektiv Experimente in Innovationen überführen zu können.

Das Projekt wurde von Dipl. Designerin Pelin Celik initiiert und betreut.

Die Hochschule Coburg bedankt sich bei Herrn Friedrich Kohl, Firma Fritz Kohl Furniere in Karlstadt, für die außerordentliche Unterstützung und insbesondere für das Vertrauen und die Offenheit in das experimentelle Arbeiten. Besonderer Dank gilt auch Frau Heller und Herrn Späth, Glaserei Späth in Coburg, für die Bereitstellung des Kreativraums am Güterbahnhof, indem der Freiraum für Ideen geschaffen wurde.

 Friedrich Kohl, Geschäftsführer der Firma Fritz Kohl Furniere in Karlstadt:

Unser Produkt „Furnier“ spielt im Designbereich für Einrichtung und Innenausbau eine hervorragende Rolle, neue Entwicklungen im Designbereich mit Furnier sind jedoch eher unüblich, daher war die Aufgabenstellung einer Produktentwicklung mit dem Thema Furnier für uns logisch, aber gleichzeitig natürlich eine Herausforderung.

Sehr überraschend für uns war die erste Präsentation der Studenten, da wirklich spannende Ideen in Bezug auf Produktdesign, Materialmix und Neuorientierung entstanden waren. Die Studenten haben sich mit großem Engagement an die Aufgabe gemacht und schon bei der ersten Präsentation haben sich unsere Erwartungen erfüllt.

Diese wurden bei der finalen Präsentation, bei der das fertige Produkt gezeigt wurde, noch übertroffen, die Ideen der Studenten waren mit viel Arbeit, Ehrgeiz und Fleiß in reale Produkte umgesetzt, die mögliche Einsatzgebiete vorstellbar machten.“

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